Bruno und Ursula

Die Organisation für diesen Anlass begann schon einige Wochen zuvor und alle waren gespannt, ob alles klappen wird. Schliesslich hatten wir doch einige Überraschungen für Beat auf Lager, aber dazu später…

Bereits um 10:00Uhr in der Früh trafen wir uns in der Mehrzweckhalle, um diese für den Abend bereitzustellen. Eigentlich war dies ja nichts Neues, aber heute, am 28. Februar 2004, war es doch etwas anders…

Die erste Überraschung begann für Beat um ca. 16:00Uhr, da wurde er von Pierre Bürgi, Michu Brand und Regula Leu mit einem Mercedes-Taxi zuhause abgeholt. Wir, die ganze MGU, trafen uns um 16:45Uhr vor dem Mehrzweckgebäude und marschierten gemeinsam zum Restaurant Sagi und warteten auf das Eintreffen dieser speziellen «Fracht». Überraschung Nummer zwei war ein gemeinsames Abendessen (spendiert durch die MGU). Zwischen den einzelnen Gängen wurden diverse Schreiben von Ehemaligen vorgelesen, welche leider verhindert waren, am Konzert teilzunehmen. Um 19:15Uhr ging es zum Einspielen und um 20:00Uhr begann das Abschiedskonzert. Durch das Programm führten neben Beat auch unsere Komiker, Pierre und Michu. Das Programm war geprägt von einigen Highlights der letzten 21Jahre.

Da war zum Beispiel der Marsch «Festoso», welcher am Eidgenössischen Musikfest in Lugano gespielt wurde (und bei uns das zweite Stück und Bruno Burri brachte schon keinen Ton mehr aus seinem Tenor-Sax….) oder «Sugar Blues» mit der eigenen «Haus-Band» und und und….

Nicht zu vergessen waren natürlich unsere treuen Begleiter, die Tambouren der MG Gerzensee. Zusammen spielten wir vor der Pause den Marsch « Le commandant». Zuvor hielt jedoch der Präsi der MG Gerzensee, Fritz Messerli, eine kurze Ansprache und überreichte Beat ein Präsent im Namen der Tambouren.

Nach der Pause starteten die Tambouren mit einer Feuerwehr-Showeinlage unter Mitwirkung von einigen MGUlern (Michu, Löru, Asi und Brünu). Leider wurde diese Einlage durch einen sehr unglücklichen Zwischenfall beendet. Nach kurzer Hektik entschlossen wir uns, weiterzufahren.

Beat rief nun die Mitglieder in Gruppen auf die Bühne; da waren zum Beispiel diejenigen, die in Lugano, am 100jährigen oder am Eidgenössischen in Freiburg dabei waren. Das zweite Stück nach der Pause wurde durch unsere neue Dirigentin, Edith Sahli, vorgetragen. Zuvor erreichten wir jedoch den ersten Höhepunkt dieses Abends! Die MGU überreichte Beat eine Urkunde, in welcher wir ihn zum Ehrendirigenten erklärten. Als weitere Überraschung überreichten wir ihm den, durch Konrad Zobrist eigens für ihn komponierten, Marsch « Am Beat syne». Im Schaukelstuhl durfte Beat diesen Marsch unter der Leitung von Edith geniessen.

«Españi Cañi» durfte als Showeinlage natürlich auch nicht fehlen…

Nun neigte sich das Konzert langsam dem Ende zu. Das Publikum in der vollbesetzten Halle dankte dies, nicht zuletzt wegen Beat, mit «Standing ovations». Wie Beat schon immer gesagt hatte, folgte nun das definitiv letzte Musikstück: «My way». Die Emotionen waren sowohl bei uns, wie beim Publikum auf dem Höchststand. Einige gestandene Musikanten mussten gegen die Tränen kämpfen. Jetzt, bei der letzten Wiederholung, war es aber definitiv vorbei… zu Ehren von Beat standen wir alle auf und verabschiedeten Beat…. Und die Tränen waren bei fast allen zu sehen.

Wie versprochen, legte Beat nach diesem Stück den Stab bei der MGU ab und Edith gab die Zugabe. Diese entsprach jedoch wieder nicht dem ausgewähllen Marsch. In nur drei Proben studierte Edith mit uns «Adio Maestro» ein. Sogar eine Gesangseinlage, zu welcher wir aufstanden, war vorgesehen.

Nach dem Konzert war dann noch das gemütliche Zusammensein vorgesehen. In unserer Bar konnten wir uns noch bis in die Früh amüsieren. Gegen 03:00Uhr machten wir uns ans Aufräumen. Durch den Einsatz aller noch anwesenden Musikanten und einiger Tambouren, war die Halle rasch in den ursprünglichen Zustand versetzt worden. Zum Ausklang organisierten Rita Hofer und Astrid Schwab noch ein Frühstück mit «Züpfe, Anke, Konfi, Chäs und Fleisch», sogar Kaffee wurde noch aufgesetzt…. Und gegen 05:00Uhr war dieser Anlass definitiv Geschichte.

Wir werden sicherlich alle gerne an die super Zeit mit Beat zurückdenken und freuen uns gleichzeitig auf eine neue Herausforderung mit Edith Sahli.