Pünktlich steht der Müller-Car zur Abfahrtbereit. Andy chauffiert uns mit zahlreichen Hinweisen zu Land und Gebäuden auf direktem Weg an den Grenzübergang in Stein - Säckingen. Dort zwingt uns die Zahlstelle mangels Kleingeld zu einem etwas längeren Halt als geplant. Dank den Bistro-Tischen im UG vom Bus kann die Reisezeit mit Jassen verbracht werden. Ein paar Matches später sind wir bereits am Fusse des Hasenhorns in Todnau.
Wegen der etwas kurzen Aufenthaltszeit nimmt den Aufstieg niemand unter die Füsse. Stattdessen stellen wir uns in die Warteschlange zwischen die Downhill-Biker und fahren mit der Sesselbahn nach oben. Diese führt vorbei an der atemberaubenden 2.9km langen Rodelbahn. Ab und an sind am Rand dieser Bahn „Bremsschilder“ zu erkennen. Aber: wer bremst verliert…! Nachdem sich die meisten von uns verpflegt haben, wird die Rodelbahn unter die Kufen genommen. Wer die Bremsklötze nicht allzu sehr beansprucht, wird mit einer spektakulären und rasanten Talfahrt belohnt.
Anschliessend besuchen wir Freiburg im Breisgau. Diese Stadt wurde, ebenso wie Bern, damals durch die Zähringer errichtet. Gewisse Parallelen sind nicht zu übersehen. Im Gegensatz zu Bern scheinen es die Freiburger aber geschafft zu haben, dass die Innenstadt (fast) verkehrsfrei ist. Lediglich die Trams verkehren in den Gassen, welche zum Flanieren und Verweilen einladen.
Bevor wir das Weinfest in St. Georgen besuchen, werden die Zimmer im nahe gelegenen B&B-Hotel der zwei-Sterne-Klasse bezogen. Kurze Zeit später finden wir uns im Hof des Weinguts Faber beim Anstossen mit feinem Rosé wieder. Auch das Abendessen mundet hervorragend. Dann ist es Zeit, uns ins Getümmel zu stürzen. Die zahlreichen Dorfvereine betreiben noch zahlreichere Verpflegungsstände. An Hunger und Durst muss an diesem Abend niemand leiden. Zurück im Weingut Faber, wo wir auf die Abfahrt unseres Cars warten, feiert eine Gruppe Ladies die letzten Tage der ledigen Geza (Geza ist übrigens ein Ungarischer Name!). Im Mondenschein werden wir müde zu unserer Unterkunft zurück chauffiert.
Fit und munter, das sind zumindest die meisten von uns, nehmen wir unser Matinée-Konzert im Weingut Faber in Angriff. Die zahlreichen Proben scheinen sich auszuzahlen. Unsere Musik kommt bei den Zuhörenden an. Nach einer kurzen Essenspause, es gibt Spätzle, spielen wir zum zweiten Konzertteil auf. Anschliessend gönnen wir uns etwas Süsses vom Dessertbuffet oder nehmen einen letzten Schluck, bevor’s wieder heimwärts geht.
Planmässig treffen wir nach einer ruhigen Fahrt müde, aber um viele Erfahrungen reicher, in Uttigen bei unserem Probelokal ein.
