Eröffnet wird das diesjährige Kirchenkonzert unter dem Motto „Musik aus aller Welt“ mit einem Stück aus der Oper Nabucodonosor von Giuseppe Verdi. In diesem Stück geht es um das Streben nach Freiheit des jüdischen Volkes aus der Gefangenschaft Babylons.

Das zweite Stück – der Ruetz-Marsch - stammt von Erwin Trojan. Es ist 1946 von ihm während seiner Zeit bei der von ihm gegründeten Eisenbahnerkapelle in Innsbruck geschrieben worden und ist sein wohl bekanntester Marsch.

Danach finden wir uns in südlichen Gefilden wieder. Mit einer sehr kraftvollen Einleitung und einem festlichen Charakter beginnt Happy Spain bevor der lockere und energiegeladene Teil typisch spanisches Flair verbreitet.

Unsere Reise führt uns weiter nach Japan. Alljährlich findet jeweils am 5. Mai das Kinderfest Kodomo no Hi statt. Ursprünglich gab es ein Knaben- und ein Mädchenfest. 1948 bestimmte die Regierung, dass es aus Dankbarkeit gegenüber den Müttern und um die Freude aller Kinder zu feiern nur noch ein Fest gibt. Aus dieser Zeit stammt auch der Name Kodomo No Hi.

Aus Oliver Stones Monumentalfilm Alexander stammt das Stück Across the mountains. Der Film schildert das Leben und Wirken von Alexander dem Grossen, welcher sein Reich bis nach Persien, Indien und Aegypten ausweitete.

Danach finden wir uns im hohen Norden wieder. Aus der Karelia-Suite von Jean Sibelius, spielen wir das Intermezzo Alla Marcia.

Jetzt machen wir uns schick für das mondäne Hotel Ritz. Im übertragenen Sinn bedeutet Puttin‘ on the Ritz nämlich genau dies. Geschrieben wurde der jazzige Song von Irving Berlin und wurde als seine erste Filmmusik 1929 im gleichnamigen Kinofilm verwendet.

Auf unserer Weltreise machen wir einen Besuch bei Peter Schad und den Oberschwäbischen Dorfmusikanten. Der Marsch-Polka Jubiläumsklänge entstand 1993 zum 10jährigen Jubiläum eben dieser Gesellschaft.

Bevor wir wieder zurück in die Heimat reisen, nehmen wir in den Schottischen Highlands an den traditionellen sportlichen Spielen teil. Ursprünglich waren diese Bestandteil der Treffen der Schottischen Clans, welche sich übrigens an den Mustern ihrer Kilts unterscheiden lassen und finden sich heute überall dort, wo sich Schotten angesiedelt haben. Begleitet werden diese Spiele mit traditioneller Musik, insbesondere mit Dudelsackmusik. Beim Stück Highland-Cathedral begleitet uns Rotem Siani mit seinem Dudelsack.

Auch wenn es der Titel des letzten Stücks - Celtic Crest – nicht erahnen lässt; wir sind wieder in der Schweiz. Genauer: beim Tattoo in Basel. Für den letztjährigen Anlass komponierte Christoph Walter nämlich eben dieses Stück. Begleitet werden wir wiederum von Rotem mit seinem Dudelsack.

Vielen Dank unseren treuen Fans aus nah und fern, welche an diesem verschneiten Frühlingsabend den Weg zu uns in die Kirche nach Kirchdorf gefunden haben und unsere Jungmusikanten und -Musikantinnen per Kollekte unterstützten.