Vor beinahe vollbesetztem Saal spielen wir unter der Leitung des neuen Dirigenten Ryser Ernst, der den Besuchern durch Präsident Luginbühl Max in seiner kurzen Begrüssungsansprache vorgestellt wird, folgende Musikstücke:
- Frei wie der Adler, Marsch von H. Steinbeck
- Catherina Cornaro, Ouverture von Franz Lachner
- Die Post im Walde, Fantasie von Schäffer
- Stenka Rasin, Charakterstück von J. Kubat
- Officer of the day, Marsch von R. B. Hall
Dem lebhaften Beifall nach haben die Vorträge allgemein guten Anklang gefunden.
Als Theater wurde "Wär wagt, gwinnt" Dialekt-Lustspiel in drei Akten von R. Walfried und Max Ritter aufgeführt. Die Rollenverteilung wurde unter der Regie von Fritz Senn wohldurchdacht vorgenommen und die Spieler, die mit Leib und Seele in ihren Rollen aufgingen, durften für ihre glänzende Leistung von Seiten der Zuhörerschaft grosses Lob ernten. Mit diesem Lustspiel konnte man für einige Stunden den grauen Alltag vergessen. Kurz vor Mitternacht gehen wir zum gemütlichen zweiten Teil über, wo wir bei den rassigen Klängen der Kapelle Fidelio Heimberg bis morgen um drei Uhr das Tanzbein schwingen können.
Am Sonntagnachmittag wird das Programm mit gutem Erfolg wiederholt. In grossen Scharen ist die Uttiger-Jungmannschaft angerückt und hat mit einigen Erwachsenen den Saal ziemlich angefüllt. Wir dürfen also mit beiden Vorstellungen recht gut zufrieden sein.
