Blick über den Zuschauerraum von der Galerie aus. Es sind diverse Kantonsfähnchen von der einen auf die andere Seite gespannt.

"Ächt Schwizerisch" ist das diesjährige Motto. Unter der Leitung von Urs Hofmann eröffnen wir die Konzerte mit dem Marsch M 50.

Die weiteren Stücke heissen: "Adventures", "La Sera sper il lag", "Malojawind" und "La fanfare du Printemps". Unterstützt werden wir dabei zum Teil vom Trio 008. Mit einem Singspiel eröffnen wir den zweiten Teil. Fetzig geht es weiter mit einem Medley von Polo Hofer's Songs. Beim nächsten Stück kommt das Trio 008 wieder zum Einsatz. Gemeinsam spielen wir "Im Örgelihuus". Mit "Feuerfest" und "I wünsche dir" beschliessen wir das Konzert. Als Zugabe dürfen wir noch "Pearls of Switzerland" und "Gruss an Bern" spielen. 

Unsere Theatergruppe führt im zweiten Teil das Theater "En Filmriss" auf. Susi Gotardi sitzt niedergeschlagen am Tisch und blättert in einem Fotoalbum. Seit drei Wochen ist ihr Mann Aldo wie vom Erdboden verschluckt und nicht einmal die Polizei hat eine Ahnung wo er sich aufhält. Ihre Mutter kommt mit einer Rüeblitorte und möchte mit dieser ihre Tochter aufheitern. Dabei geht es ihr aber nur darum, wieder einmal über ihren Schwiegersohn her zu ziehen. Ein Zeuge meldet sich bei der Polizei, der glaubt, er habe Aldo Gotardi bei den Obdachlosen in Zürich gesehen. Für Susi ist diese Nachricht wie Balsam und sie glaubt fest daran, ihn in ihre Arme schliessen zu können. Aber Aldo spaziert frischfröhlich mit drei Obdachlosen ins Haus und behauptet, er sei nicht verheiratet und er bringe seine Freundin Jenny auch noch mit. Die Turbulenzen sind vorprogrammiert und keiner weiss, wie man Aldos Gedächtnis wieder zurückholt. Die Schwiegermutter hat einen Einfall.

Aber gelingt es ihr, Aldo wieder in die Wirklichkeit zurück zu holen und die drei Clochards aus der Wohnung zu werfen? Diese Aufregungen bringen Susi an den Rand des Wahnsinns. Wendet sich nach viel aufgebrachter Geduld und Ueberzeugung wohl alles zum Guten?

Im dritten Teil weihen wir unsere nigelnagelneue Bar ein. Wer mag, darf zu den Klängen vom Trio 008 das Tanzbein schwingen.